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Boeing: Flugtaxis schon 2030 möglich

Zum Bäcker fliegen? Laut dem US-amerikanischen Flugzeughersteller Boeing kann das bereits 2030 Realität sein. Der Konzern stellt ein Konzeptpapier vor, in dem er zeigt, wie ein autonomes, innerstädtisches Flugtaxisystem der Zukunft womöglich aussieht.

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Bis zu vier Passagiere

Für die Entwicklung der autonomen Flieger ist das Unternehmen Wisk Aero verantwortlich, das aus der Kooperation zwischen Boeing und Kitty Hawk entstand. Bei den Taxis handelt es sich um elektrische, senkrecht startende Propellerflugzeuge, die eine Reichweite von etwa 40 Kilometern haben. Laut Wisk brauchen die Flugzeuge keine lange Fahrbahn, was einen innerstädtischen Einsatz ermöglicht. In der sechsten Era der Taxis finden jeweils bis zu vier Passagiere Platz. Hier sehen Sie den Flieger in Motion:

Wie am Flughafen

Im Konzeptpapier beschreibt Boeing eine Flugtaxitour wie folgt: Zuerst buchen Sie im Web einen Flug und checken ein. Dann begeben Sie sich zu einem sogenannten Vertiport, einer Station für selbstfliegende Taxis, und gehen durch einen Sicherheitscheck. Ob der so rigoros und zeitaufwendig wie im Flughafen abläuft, ist unklar. Danach steigen Sie in den Flieger, lassen sich zu einem Vertiport in der Nähe Ihres Ziels fliegen und reisen von dort aus weiter. Dem Papier nach ist das Ganze mit einem regulären Flug vergleichbar.

Autonome Taxis mit menschlicher Überwachung

Komplett ohne menschliche Aufsicht fliegen die Lufttaxis jedoch nicht. Boeing sieht vor, dass sogenannte Flottenbetriebszentralen die fliegenden Taxis in ihrem Zuständigkeitsbereich überwachen. “Multi-Fahrzeug-Aufseher” kontrollieren mehrere Flugzeuge gleichzeitig und stellen unter anderem sicher, dass die Flieger der vom Tower freigegebenen Route folgen. Im Notfall greifen die Aufseher ein und öffnen gegebenenfalls den im Flugzeug eingebauten Fallschirm. Auf dem Boden rangieren Menschen den Flieger, kümmern sich um die Wartung und be- und entladen die Taxis.

Ein Beitrag zur globalen Mobilität?

Das Taxisystem soll laut Boeing für den Normalbürger erschwinglich sein. Mit den Flugzeugen will der Konzern einen Beitrag zur globalen Mobilität leisten und mehr Menschen den Zugang zum Fliegen ermöglichen. Das Konzept ist vorerst auf die USA gemünzt, doch soll es als Vorlage für die weltweite Entwicklung fliegender Taxis dienen. Inwieweit es in Zukunft die Mobilität in ärmeren Regionen fördert und ob es genauso umweltschonend wie bereits bestehende Lösungen im öffentlichen Personennahverkehr ist, bleibt abzuwarten.

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