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Canon EOS 250D im Check: Beste Spiegelreflexkamera unter 600 Euro

Schnell geknipst, aber nicht immer zufriedenstellend: Wem die Bildqualität vom Smartphone nicht reicht, schafft mit der EOS 250D besonders einfach den Umstieg zu einer “richtigen” Kamera. So lockt das kleine Spiegelreflexmodell mit 24 Megapixeln, Movies in 4K und einem dreh- sowie schwenkbaren Show. Auch der Preis ist engaging. Was die Canon EOS 250D aktuell zur besten Spiegelreflexkamera für unter 600 Euro macht, zeigt der Check.
Die Spiegelreflexcamera hat im Vergleich zum Vorgänger Canon EOS 200D unter der Haube einige Verbesserungen erfahren. Der Bildsensor im APS-C-Format (Sensorgröße 14.9×22.3 Millimeter) arbeitet nach wie vor mit 24 Megapixel, hat aber einen leistungsstärkeren Bildprozessor bekommen (Digic 8 statt Digic 7). Damit lassen sich nun Movies nicht nur in Full HD, sondern auch in 4K-Auflösung mit 25 Bildern professional Sekunde drehen. Durch die höhere Auflösung sind die Movies detailreicher als beim Vorgänger, sie erreichen aber nicht ganz die Qualität aktueller Systemkameras. Im Vergleich mit einem Smartphone ist der Sensor um ein Vielfaches größer. Das macht sich bei der Bildqualität bemerkbar. Bei Tageslicht liefert die kleine Canon Bilder mit feineren Helligkeitsabstufungen, vor allem bei kontrastreichen Motiven, etwa bei Urlaubsfotos am Strand. Additionally bei wenig Licht und entsprechend hoher ISO-Einstellung sehen die Bilder der EOS 250D intestine aus, besser als bei den meisten Smartphones und Kompaktkameras. Die Canon erreicht hier aber nicht das Niveau einer Vollformat-Kamera wie der Canon EOS RP oder der Nikon Z6 – die liefern mit sehr hoher ISO-Einstellung (ab ISO 3200) detailreichere und sichtbar schärfere Aufnahmen.

Die EOS 250D braucht einen kurzen Second zum Einschalten, danach reagiert sie repair: Nach 0.13 Sekunden hatte die Canon im Check bei Tageslicht fokussiert und ausgelöst. Bei Schummerlicht braucht sie drei Hundertstel länger (0.16 Sekunden). Perfekt für Schnappschüsse, allerdings mit einer Einschränkung: So schnell schießt die EOS 250D nur, wenn die Fotografin oder der Fotograf durch den Sucher fotografiert. Im LiveView reagiert der Autofokus etwas langsamer. Dafür lässt sich der Autofokus-Messpunkt, über den die Kamera scharfstellt, per Fingertipp aufs Contact-Show auf eine beliebige Stelle legen. Durch den Sucher gibt es nur neun Autofokus-Messpunkte, die sich in der Bildmitte konzentrieren. Typisch für neuere Canon-Cameras: Der Sensor arbeitet mit der Twin-Pixel-Technik und kann so auch im LiveView per Section-Change-Messung scharfstellen, die meisten Spiegelreflexcameras können nur per Kontrastmessung und oft deutlich langsamer fokussieren. Wer mit der EOS 250D actionreiche Szenen filmen will, schaltet besser auf Full HD um. Zum einen kann die Kamera dann bis zu 50 Bilder professional Sekunde aufnehmen, dadurch gibt es nicht so schnell störende Ruckler bei schnellen Bewegungen oder Kameraschwenks. Zum anderen arbeitet der Autofokus bei 4K-Videoaufnahmen merkbar langsamer und schafft es nicht immer, schnell bewegenden Motiven zu folgen.

Das Menü der Canon EOS 250D ist sehr übersichtlich, hält viele Tipps zu den Kameraeinstellungen parat und lässt sich auch in einen Profi-Modus umschalten.

Schön einfach, schön leicht

Ganz schön leicht: Zusammen mit Speicherkarte, Akku und dem getesteten Zoom wiegt die EOS 250D gerade einmal 667 Gramm. Damit gehört die kleine Canon zu den leichtesten Spiegelreflexmodellen. Zu den wenigen Kameras, die noch einmal merkbar leichter sind, zählt beispielsweise die Nikon D3500 (615 Gramm), die allerdings kein Klapp-Show hat. Dass die EOS 250D etwas größer als viele günstige Systemkameras ausfällt, ist eher ein Vorteil. So bleibt Platz für einen großen Griff, die Kamera liegt richtig intestine in der Hand. Die Bedienung der EOS 250D ist voll auf Einsteigerinnen und Einsteigern ausgelegt. Mit der Vollautomatik (grün auf dem Programmwahlrad markiert) gelingen auch absoluten Neulingen schnell tolle Bilder. Das Menü kommt standardmäßig mit einer vereinfachten Darstellung. Zusätzlich sind quick immer kurze Erklärtexte auf dem Show zu sehen. Wer will, kann das Menu quasi in den Profi-Modus umschalten. Dann sieht das Menü quick wie bei den größeren Schwestermodellen aus, etwa der Canon EOS 80D. Nützlich, wenn man gerne und viele Kameraeinstellungen ändern möchte.

Akku – endlos {photograph}

Ein großer Vorteil einer Spiegelreflex: Beim Fotografien hält der Akku sehr lange. Schon das Vorgängermodell EOS 200D schaffte 2,677 Pictures mit einer Akkuladung. Da setzt die EOS 250D noch einmal einen drauf. Wer fleißig Bild für Bild schießt, kann bis zu 4,800 Bilder aus einer Akkuladung holen. Einen zweiten Akku braucht da nur, wer gerne im LiveView über das Show fotografiert oder viel filmt.

  • Hohe Bildqualität
  • Reaktionsschneller Autofokus
  • Kleiner Sucher
  • Autofokus bei 4K-Video langsamer

Check-Fazit Canon EOS 250D

Die Canon EOS 250D ist ein echte Mini-Spiegelreflex: klein, sehr leicht, aber trotzdem schön griffig. Die Bedienung ist einfach. Auch Einsteigerinnen und Einsteigern gelingen sehr leicht Prime-Aufnahmen. Der Autofokus reagiert richtig repair: bei Pictures immer, bei Movies nur in Full HD. Wer in 4K filmt, bekommt zwar schön detailreiche Aufnahmen, muss aber mit einem etwas langsameren Autofokus leben. An einigen Punkten hat Canon aber gespart: Der Sucher ist ziemlich klein und der Autofokus hat beim Fotografieren über den Sucher nur neun Messfelder.

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