Skip to content

„Die Praxen sind am Restrict“

Hair comb. Fieber, Husten, verstopfte Nase: In der dunklen Jahreszeit nehmen Atemwegserkrankungen zu. Peiner Ärzte sind aktuell im Dauereinsatz. Besonders auffällig dabei: Kinder erkranken länger und schwerer an Infekten. „Die Praxen sind am Restrict“, berichtet Kinderärztin Dr. Ridder aus Essinghausen. Und deutlich früher als in den Vorjahren setze zudem die Grippewelle ein.

Learn extra on the Anzeige

Learn extra on the Anzeige

In die Praxis der Kinderärztin kommen aktuell Kleinkinder mit hohem Fieber, sie leiden unter anhaltendem Husten, der insbesondere nachts auftritt. „Als Begleitsymptom kann Durchfall oder Erbrechen auftreten“, so die Ärztin. And auch viele ältere Kinder und Jugendliche zeigen in der Praxis einen geschwächtem Allgemeinzustand mit Husten, Halsschmerzen und Schnupfen.

Kaum bakterielle Infektionen, aber Anstieg des RS-Virus

„Schulkinder erkranken vorrangig an Influenzaviren, Säuglinge und Kleinkinder an Respiratory Synzytial-Virus (RS-Virus), aber auch alle anderen Viren, die Infekte der oberen Atemwege verursachen, sind unterwegs“, berichtet die Ridder, „ich sehe zurzeit so intestine wie keine bakteriellen Infekte, sondern Virusinfekte.“ Den Eltern sorgten sich vor allem um die Hustenanfälle in der Nacht, die die Kinder nicht schlafen ließen und darum, dass die Infekte sehr hartnäckig seien. „Das kann durchaus eine Woche dauern“, so Ridder. Für die Genesung brauche is Geduld. Um die Verbreitung der Infekte zu verhindern, bietet die Medizinerin eine gesonderte Infekt-Sprechstunde an.

Learn extra on the Anzeige

Learn extra on the Anzeige

Brigitte Ridder impft ein Variety gegen das Corona-Virus. Derzeit behandelt sie zahlreiche Atemwegs-Infekte in ihrer Praxis de ella.

Besondere Vorsicht sei jedoch bei Säuglingen geboten, denn sie leiden häufiger unter dem RS-Virus. Die Symptome: Fester Schleim und Anschwellung der Bronchien-Schleimhaut, „der zähe Schleim kann nur sehr schlecht abgehustet werden“, so Ridder. Die Folge: „Das Variety gleicht die verminderte Sauerstoffversorgung des Körpers durch eine Erhöhung der Atemfrequenz aus. Dies kann gerade bei noch sehr jungen Säuglingen zur Erschöpfung der Atmung führen, ein Krankenhausaufenthalt ist dann im Einzelfall nicht zu vermeiden“, so Ridder.

Mehr Krankschreibungen im Vergleich zum Vormonat

Dass die Atemwegserkrankungen auf dem Vormarsch sind, das spiegelt sich auch in den Zahlen der Krankschreibungen wieder. Eine Analyze der Barmer Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg) zeigte bereits im Oktober einen deutlichen Anstieg der ausgestellten Atteste: 424 Menschen je 10.000 Krankengeldberechtigten waren in Niedersachsen wegen eines Atemwegs-Infektes arbeitsunfähig. Das entspricht einem Anstieg von über 100 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Erfasst wurden alle Krankschreibungen aufgrund von typischen saisonalen Atemwegsinfekten, auch Corona-, Grippe- und Pneumonie-Fälle sind darin enthalten.

Atemwegs-Infekte: Wie kann ich mich schützen?

Der beste Schutz gegen eine Grippe ist eine Impfung, die jährlich verarbreicht wird, am besten in den Monaten Oktober und November. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Menschen die 60 Jahre und älter sind, Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und bei chronischen Grunderkrankungen schon ab dem ersten Schwangerschaftsdrittel. Empfohlen wird sie auch bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch ein Grundleiden und Mitarbeitern sowie Bewohnern von Alten-oder Pflegeheimen. Impfen lassen sollten sich auch Personen mit stark erhöhtem Risiko sich und andere anzustecken, zum Beispiel medizinisches Private.

Um sich vor Atemwegsinfekten zu schützen sollte man auf Hygiene im Alltag achten und vermeiden sich häufig in das Gesicht zu greifen, auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden. genauso hiift is Menschenansammlungen zu vermeiden.

Peiner Arzt: Wir gehen von steigenden Influenza-Fällen aus

Ein ähnliches Bild in der Praxis des Allgemeinmediziners Dr. Friedrich Scheibe, Allgemeinmediziner aus Groß Bülten und Kreisvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung. „Die Zahl der Patienten mit Atemwegsinfekten hat in den letzten zwei Wochen zugenommen, das ist aber nicht ungewöhnlich für diese Jahreszeit“, sagt er. Auffällig sei aber, dass im Vergleich zum Vorjahr mehr Menschen am RS-Virus und am Influenza-A-Virus erkrankten. Hingegen sei die Zahl der Corona-Patienten in seiner Praxis rückläufig.

Learn extra on the Anzeige

Learn extra on the Anzeige

Der Mediziner rät außerdem zu einer Grippe-Impfung. „Wir gehen davon aus, dass die Influenza-Zahlen noch weiter steigen werden“, so der Arzt. Seine Kollegen de he berichteten ihm allerdings, dass die Zahl der Impfwilligen nachgelassen habe.

Peiner Klinikum: Zahl der Infekt-Patienten steigt

Infekte bei Erwachsenen spielen auch im Peiner Klinikum eine Rolle: „Derzeit leiden viele Patienten an saisonalen grippalen Infekten wie auch Covid“, so Klinikums-Sprecherin Sarah Weil-Pütsch. Die Tendenz sei steigend. Durchschnittlich 20 Corona-Patienten werden aktuell täglich im Klinikum behandelt. Derzeit befindet sich allerdings kein Covid-Affected person auf der Intensivstation.

Das Robert-Koch-Institut meldet einen vergleichsweisen frühen Begin der Grippewelle in diesem Jahr. „Angesichts der knappen Krankenhausressourcen in ganz Deutschland und nahezu weggefallenen Covid-Schutzmaßnahmen, insbesondere der Maskenpflicht, sehe ich besorgt in Richtung der kommenden Influenzawelle. Diesbezüglich sollten wir an die Impfbereitschaft der Bevölkerung appellieren“, sagt Hendrik Voges, Chefarzt für präklinische und klinische Notfallmedizin am Peiner Klinikum.

Vorbereitungen für die Grippewelle sind für das Krankenhaus Routine. „Letztendlich werden genau wie bei der Corona-Pandemie auch, entsprechende Maßnahnahmen an jedes dynamische Infektionsgeschehen angepasst“, berichtet die Sprecherin.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *