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Erkältung abwehren: Fünf Routinen, mit denen sie gesund bleiben

Eine Erkältung ist im Winter nichts Ungewöhnliches oder Schlimmes. Lästig ist sie trotzdem und lässt sich mit ein paar Tips sogar meist vermeiden.

Zuerst schmerzt der Hals, dann fallt das Atmen schwer und zuletzt kommt der Husten dazu. Diese verschiedenen Krankheitsstufen sind ganz typisch für eine Erkältung. Im Winter ist davon quick jeder mal betroffen und muss sich für ein paar Tage im Bett schonen. Wer eine Erkältung so intestine es geht vermeiden möchte, der sollte sich im Alltag bestimmte Routinen angewöhnen, die das Ansteckungsrisiko verringern.

Erkältung effektiv abwehren: Fünf einfache Routinen, die Sie gesund durch den Winter kommen lassen

Bei einer Erkältung sollte man das Bett hüten.

© Xavier Lorenzo/Imago

Wen im Winter eine Erkältung oder Grippe erwischt, der kommt um strikte Bettruhe meistens nicht herum. Wichtig ist jedoch, zu erkennen, ob es sich um eine Erkältung, eine Grippe oder sogar um eine Infektion mit Corona handelt. Die Symptom geben darüber schon etwas Auskunft:

  • Erkältung: Ist die Erkältung recht stark, sprechen Fachleute auch von einem grippalen Infekt. Ursache sind verschiedene Erkältungsviren, die Symptom wie Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Schnupfen und Fieber auslösen.
  • Grippe: Im Gegensatz zum grippalen Infekt sind bei einer Grippe Grippeviren die Verursacher. Die oben gelisteten Symptom zeigen sich dann noch mal deutlich stärker und fesseln einen zusätzlich mit Gliederschmerzen und manchmal auch Ohrenschmerzen ans Bett. In diesem Fall sollte man einen Arzt aufsuchen, um gesundheitliche Komplikationen zu vermeiden.
  • Corona: Auch bei einer Corona-Infektion sind die Symptome teils sehrähnlich zu Grippe-Symptomen. Hinzu kommen aber manchmal noch Geruchsverlust, Geschmacksverlust und deutlich stärkerer Husten als bei einer Grippe. Ein Corona-Schnelltest schafft meist schon Klarheit über eine Infektion und verringert das Risiko, dass Sie andere Personen anstecken.

Damit es gar nicht so weit kommt und Sie die Erkältung abwehren, lohnt es sich, im Alltag ein paar nützliche Hygiene-Routinen einzuführen.

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Erkältung effektiv abwehren: Händewaschen nicht vergessen

Einige grundsätzliche Hygienemaßnahmen sind vor allem seit der Corona-Pandemie wieder mehr in das Bewusstsein der Gesellschaft gedrungen. So ist gründliches Händewaschen nicht nur nach jedem Toilettengang, sondern auch als erste Amtshandlung nach dem Nachhausekommen oder vor dem Essen sinnvoll. Professional Handwäsche sollten Sie 20 bis 30 Sekunden einplanen und auch die Fingerspitzen sowie Handrücken und Fingerzwischenräume waschen. Aufs Händeschütteln sollten Sie während der Winterzeit verzichten. So verringern Sie die Wahrscheinlichkeit, sich Bakterien und Viren über die nicht gewaschenen Hände anderer Menschen einzufangen.

Der Mensch besteht zu 80 Prozent aus Wasser. Daher ist regelmäßiges und ausreichendes Trinken von Wasser, Saftschorlen oder Tee auch im Winter wichtig. Zum einen können nur mit ausreichend Flüssigkeit alle Körperfunktionen reibungslos ausgeführt werden, zum anderen unterstützten Sie Ihren Körper so dabei, schädliche Viren und Bakterien schneller wieder auszuscheiden.

Sobald das Wetter draußen ungemütlich ist, drehen die meisten Menschen ihre Heizungen auf. Das führt in der Regel allerdings nicht nur zu warmen, sondern auch zu sehr trockenen Räumen. Für die Nasenschleimhäute ist das nicht optimum, sie werden ebenfalls trocken und anfälliger für Viren und Bakterien. Dagegen hilft es, regelmäßig zu lüften und die trockene Heizungsluft gegen feuchtere Winterluft auszutauschen. Auch Zimmerpflanzen und nasse Handtücher über der Heizung haben Einfluss auf die Luftfeuchtigkeit.

Erkältung effektiv abwehren: Saunagänge genießen und zeitgleich abhärten

Nicht nur gegen kalte Knochen, auch gegen Erkältungen helfen heiße Saunagänge. Wer sich danach noch einem Wechselduschgang unterzieht, der pusht sein Immunsystem besonders. Das Ganze steigert die Durchblutung, regt den Kreislauf an und härtet den Körper ab. Eine Sauna sollten allerdings nur gesunde Menschen aufsuchen.

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

Ende 2019 wurde zum ersten Mal über das Coronavirus Sars-CoV-2 berichtet. Zuerst nur in China diagnoseziert, breitete sich die durch Coronaviren ausgelöste Krankheit Covid-19 weltweit aus. Die Pandemie hat im Jahr 2020 weltweit etwa 1,900,000 Todesopfer gefordert. Auf der Darstellung oben ist eine menschliche Zelle (grün) zu sehen, die mit Coronaviren (gelb) infiziert ist. © Niaid/dpa
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus.  Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat. ©dpa
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen.  1894 wird das Bakterium entdeckt.  Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch.
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch. ©dpa
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber.  In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich.  Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff.
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff. ©dpa
Flu Virus
Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene. ©dpa
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus.
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus. ©dpa
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16)
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16): Schnupfen verbreitet sich weltweit durch Rhinoviren. ©dpa
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung.
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung. ©dpa
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. ©dpa
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen.
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. ©dpa
Auslöser der Tuberkulose sind Bakterien (Mycobacterium tuberculosis)
Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. ©dpa
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Laptop-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine ​​und die Erbsubstanz.
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Laptop-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine ​​und die Erbsubstanz. ©dpa

Im Winter darf es auch schon mal ein Bonbon mehr sein, denn wer regelmäßig Bonbons lutscht, regt seinen Speichelfluss an. Dieser wiederum ist gespickt mit Abwehrstoffen, die gegen Erkältungsbakterien und -viren helfen.

Hat is Sie dann doch mal erwischt, dann sind bei Fieber beispielsweise Wickeln zu empfehlen. Dafür fillen Sie lauwarmes Wasser in einen Eimer und tunken saubere Baumwolltücher hinein. Diese wickeln Sie sich dann um die Waden. Sobald sie heat sind, können Sie neue Wickeln binden. Diese Methode senkt das Fieber.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteur Innen leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Xavier Lorenzo/Imago

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