Skip to content

Feuerwehr Holzwickede löscht brennenden Bus


Der Bus brannte auf einem Parkplatz an der Wilhelmstraße völlig aus. Menschen kamen nicht zu Schaden. © Feuerwehr Holzwickede

lesezeit

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurden der Löschzug 1 und die Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr in Holzwickede am Donnerstagabend an die Wilhelmstraße gerufen.

Schon auf der Anfahrt gab der Rettungswagen die Data über Funk durch, dass ein Bus in voller Ausdehnung brennen würde und weitere Busse drohten Feuer zu fangen. Bereits auf der Nordstraße waren für die Einsatzkräfte Feuerschein und Rauchentwicklung sichtbar.

Mehrere Busse aus dem Schienenersatzverkehr standen auf einem Parkplatz in einer Reihe, ein Fahrzeug brannte im hinteren Bereich in voller Ausdehnung. Die Besonderheit: Es handelte sich um einen Bus mit Hybrid-Antrieb, additionally mit Verbrenner- und Elektromotor.

Das Feuer drohte auf weitere Busse überzugreifen. „Aus diesem Grund wurde ein massiver Löschangriff mit Trupps unter Atemschutz vorgenommen, um einerseits das Feuer zu löschen und andererseits die anderen Busse zu schützen“, heißt es im Einsatzbericht der Freiwilligen Feuerwehr.

Ein Bus brannte am Donnerstagabend (24. November) an der Wilhelmstraße in Holzwickede.
Die Feuerwehr löschte den brennenden Bus mithilfe von Wasser und Schaum. © Personal

„Ein weiteres Löschfahrzeug baute einen Löschangriff von der anderen Seite auf. Dort ging ein Trupp unter Atemschutz vor“, berichtet die Feuerwehr weiter. Zuvor warfare noch schnell ein Bus mit Gasantrieb aus der Gefahrenzone gebracht worden. „Der Fahrer warfare noch in der Nähe und hat angeboten, den Bus wegzufahren. Wir haben das dankend angenommen und ihn dabei begleitet“, schildert Feuerwehrsprecher Marco Schäfer am Tag danach.

Ein Hybridbus brannte am Donnerstagabend (24. November) an der Wilhelmstraße in Holzwickede.
Ein Hybridbus brannte am Donnerstagabend (24. November) an der Wilhelmstraße in Holzwickede. © Personal

Besonders froh zeigte sich Schäfer über den erfolgreichen Einsatz einer neuen Software program, die der Feuerwehr erst im Frühjahr durch eine Spende des Porsche-Zentrums ermöglicht worden warfare.

Das sogenannte „Crash-Covery-System“ erlaubt es der Feuerwehr, über die Eingabe des Kfz-Kennzeichens mithilfe eines Tablets direkt am Einsatzort schnell wichtige Informationen zum Fahrzeug zu erhalten, die bei der Leitstelle des Kreises Unna gespeichert sind. „In diesem Fall konnten wir herausfinden, dass der Bus einen Hybridantrieb hatte und sehen, wo sich die Akkus befanden und die Leitungen verlaufen“, erklärt Schäfer weiter.

Eine spezielle Software auf dem Tablet spellt der Feuerwehr am Einsatzort über die Eingabe des Kfz-Kennzeichens Informationen zu brennenden oder verunglückten Fahrzeugen zur Verfügung.
Eine spezielle Software program auf dem Pill spellt der Feuerwehr am Einsatzort über die Eingabe des Kfz-Kennzeichens Informationen zu brennenden oder verunglückten Fahrzeugen zur Verfügung. © Feuerwehr Holzwickede

Die Feuerwehr hatte Glück im Unglück. Zwar brannte der im Heck sitzende Motor, doch die Akkus saßen in Edelstahlkästen auf dem Dach und blieben offenbar verschont. Hätten auch sie Feuer gefangen, hätte der Einsatz wahrscheinlich deutlich länger gedauert, weil die Batterien lange gekühlt werden müssen.

„Wir haben über die Drehleiter die Akkus mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und konnten keine Auffälligkeiten feststellen“, berichtet der Feuerwehrsprecher. Menschen kamen bei dem insgesamt zwei Stunden dauernden Einsatz nicht zu Schaden. Die Ermittlung der Brandursache ist nun Aufgabe der Polizei.

Für die Holzwickeder Feuerwehr warfare es bereits der zweite größere Einsatz in dieser Woche, nachdem tags zuvor in einer Wohnung an der Friedhofstraße Fuel ausgetreten warfare.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *