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HPV-Take a look at and Pap-Abstrich: Extra on the papperlapapp


Photograph: Shutterstock.com/Orawan Pattarawimonchai

Der jährliche Pap-Abstrich dient zusammen mit dem HPV-Take a look at der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Wer regelmäßig zum/zur Frauenärzt:in geht, kennt das Prozedere. Aber was wird genau untersucht und was bedeuten die einzelnen Ergebnisstufen?

Die regelmäßige Teilnahme an Krebsvorsorgeuntersuchungen wird grundsätzlich empfohlen, um mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und besser therapieren zu können. Dazu gehören der Pap-Abstrich und der HPV-Take a look at, um Gebärmutterhalskrebs und seine Vorstufen rechtzeitig zu diagnosticizieren.

Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs, auch Zervixkarzinom genannt, ist weltweit die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Am häufigsten wird sie im Alter zwischen 35 und 44 Jahren recognized und in den meisten Fällen ist eine Infektion mit dem HP-Virus der Auslöser. Dabei gelten HPV 16 und HPV 18 zu den Hochrisikotypen, die für bis zu 70 Prozent der Zervixkarzinome verantwortlich sind. Die Viren verursachen am Gebärmutterhals Zellveränderungen, die sich von Krebsvorstufen bis hin zum Gebärmutterhalskrebs entwickeln können. Das kann zwischen zehn bis 15 Jahre dauern. Häufig verursacht der Gebärmutterhalskrebs in frühen Stadien keine Symptome, sodass eine Erkrankung ohne regelmäßige Vorsorge lange unerkannt bleiben kann. In den meisten Fällen entstehen erst Beschwerden, wenn der Krebs bereits fortgeschrittener ist. Bei Auftreten folgender Symptom sollte ein/e Gynäkolog:in aufgesucht werden:

  • auffälliger Ausfluss, mit möglichem unangenehmen Geruch
  • Unterleibsschmerzen
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • ungewöhnliche Gewichtsabnahme
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit
  • Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr (außerhalb der Periode)

Pap-Abstrich

Der Pap-Take a look at ist Teil der gynäkologischen Krebsvorsorgeuntersuchung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Frauen von 20 bis 34 Jahren haben einen jährlichen Anspruch. For Frauen ab 35 gibt es die sogenannte KO-Testung, die sowohl einen Pap-Abstrich als auch einen HPV-Take a look at beinhaltet. Diese Testung wird alle 3 Jahre durchgeführt und wird ebenfalls von den Krankenkassen erstattet.

Durchführung

Beim Abstrich entnimmt der/die Frauenärzt:in Zellen vom Muttermund und vom Gebärmutterhalskanal, die anschließend im Labor mikroskopisch auf mögliche Zellveränderungen untersucht werden. Bei einem auffälligen Pap-Befund kann je nach Ergebnis entschieden werden, ob weitere Untersuchungen nötig sind. Wichtig ist: Ein auffälliges Pap-Ergebnis bedeutet nicht gleich eine Krebsdiagnose. Vor allem bei jungen Frauen zwischen 20 und 30 Jahren kommt es häufiger zu leichten Zellveränderungen, die beispielsweise auch durch Entzündungen entstehen können. Diese bilden sich in der Regel wieder zurück. Meist wird in diesen Fällen abgewartet und engmaschiger kontrolliert.

Mögliche Pap-Befunde

dad 0 Unzureichendes Materials
Daddy Unauffällige und unverdächtige Befunde des Abstriches
dad IIa Unauffällige Befunde des Abstriches. Es gab aber in der Vergangenheit Untersuchungen mit Auffälligkeiten
dad II Bedingt auffällige Befunde mit geringfügigen Zellveränderungen. Es besteht noch keine Krebsvorstufe oder Krebs.
Papa III Es wurden keine Krebszellen gefunden, jedoch wurden auffällige Veränderungen festgestellt, die nicht eindeutig zu bestimmen sind.
Pap IIID1 Eindeutige Zellveränderungen, aber mit geringem Risiko, sich zu Krebszellen zu entwickeln. Häufiger Befund bei jungen Frauen. Zellveränderungen können sich oft zurückbilden.
Pap IIID2 Stärkere Zellveränderungen, mit höherem Risiko zur Ausbildung von Krebszellen. Es besteht eine geringere Wahrscheinlichkeit, dass sich diese von allein zurückbilden.
dad IVa Stark veränderte Zellen mit Verdacht auf eine Krebsvorstufe oder Krebs im Frühstadium.
Pap IVb Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich Krebs entwickelt hat und sich Krebszellen bereits ausgebreitet haben.
Dad V Krebszellen wurden bereits nachgewiesen.

HPV-Take a look at

Beim HPV-Take a look at wird auf eine mögliche Infektion mit Humanen Papillomviren kontrolliert. Zusätzlich kann ermittelt werden, ob eine Ansteckung mit HPV-Hochrisiko-Typen besteht. Für die Testung wird der Pap-Abstrich gleichzeitig auf HPV untersucht.

HPV-Infektionen sind vor allem bei jungen Frauen weit verbreitet. In den meisten Fällen ist das Immunsystem in der Lage, die Infektion zu bekämpfen, sodass nach ein bis zwei Jahren keine Viren mehr vorhanden sind. Deshalb ist ein regelmäßiger HPV-Take a look at im Normalfall erst bei Frauen ab 35 Jahren nötig, um eine mögliche Übertherapie zu vermeiden.

Besteht ein positiver Befund mit einem der Hochrisiko-Typen, wird eine engmaschigere Untersuchung auf mögliche Zellveränderungen am Gebärmutterhals empfohlen.

Zu den Hochrisiko-Typen gehören: 16, 18, 31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58, 59, 68, 73 and eight.

Einen möglichen Schutz vor einer Infektion kann hierbei eine HPV-Impfung geben.


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