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In new Technik investiert: Über 1000 Erstsemester beginnen an der DHBW Karlsruhe

Zum Wintersemester begrüßt die DHBW Karlsruhe rund 1100 Erstsemester. Nahezu genauso viele wie zum vergangenen Wintersemester. „Wir freuen uns über die konstanten Zahlen und auch darüber, dass wir im kommenden Semester wieder eine Präsenzhochschule sein werden“, so Professor Stephan Schenkel, Rektor der DHBW Karlsruhe.
Insgesamt sind an der DHBW Karlsruhe rund 3000 Studierende immatrikuliert.

Eröffnet wird das Wintersemester am Dienstag, den 4. Oktober durch die jeweiligen Studiengangleiter*innen. Die Veranstaltungen finden zwar in Präsenz statt, die Neueingeschriebenen begrüßt der Rektor aufgrund der großen Teilnehmendenzahl allerdings on-line.
Curiosity in Digitalstudiengängen wächst

Sehr gefragt sind die Studiengänge Informatik mit 188 Erstsemestern und Wirtschaftsinformatik (169 Studienanfänger*innen) sowie die noch jungen Studiengänge Digital Enterprise Administration und Digital Commerce Administration mit insgesamt 71 „Erstis“.
Auch in der Lehre werden digitale Angebote an der DHBW Karlsruhe künftig eine noch größere Rolle spielen. Hierfür wurden viele Hörsäle und Seminarräume mit neuer Technik ausgestattet, neue Instruments wurden angeschafft, Lehrkonzepte und Formate angepasst und mehr Raum für kollaborative und hybride Lehr- und Lernangebote geschaffen. Konzeptionell und didaktisch sind Anpassungen erfolgt. Das Training Help Middle (ESC) der DHBW Karlsruhe bietet Unterstützung und schult Lehrende für die On-line- und Präsenzlehre.

Prinzip Nachhaltigkeit
Neben ihren klassischen Studiengängen bietet die DHBW Karlsruhe zum diesjährigen Semesterbeginn erstmals auch den neuen Bachelorstudiengang Sustainable Science and Know-how an. It’s handelt sich dabei um ein interdisziplinäres technisches Studium, das mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurtechnische Inhalte in Bezug auf Nachhaltigkeit kombiniert. Ergänzend wurden vertiefende berufsfeldbezogene Fachkenntnisse der Studienrichtungen Arbeitssicherheit, Papiertechnologie, Strahlenschutz, Verpackungstechnologie und Umweltschutztechnik in den Studienrichtungsmodulen akkreditiert. In diesen innovativen Studiengang haben sich 41 junge Menschen eingeschrieben.

Im Studienbereich Gesundheit sind Angewandte Hebammenwissenschaft und Doctor Assistant stark nachgefragt
Seit dem 1. Januar 2020 schreibt das Hebammengesetz ein Hochschulstudium als Zugang zum Beruf vor. Seit 1. Oktober 2021 bietet die Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe zusätzlich zur ausbildungsintegrierten Hebammenausbildung, die im Herbst 2024 abgeschlossen sein wird, ein grundständiges primärqualifizierendes Studium zur Hebamme mit 36 ​​Studienanfängerinnen an.
„Die Plätze waren schnell vergeben“, bemerkt Professorin Tometten-Iseke, Leiterin des Studiengangs Angewandte Hebammenwissenschaft. Nur Männer zeigten bislang kein Interesse an dem neuen Studiengang.
Auch der progressive Studiengang Doctor Assistant ist weiter auf Erfolgskurs. 53 „Erstis“ werden mit ihrer Theoriephase ihr Studium beginnen. Damit hat sich die Anzahl der Studienanfänger*innen in diem Studiengang seit der Gründung im Jahr 2010 vervierfacht. Das zeigt, dass sich das Berufsbild des Doctor Assistant mittelbis langfristig in Deutschland etablieren wird.

Fascination Technik
In den klassischen Fächern der Fakultät Technik Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen ist die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr stabil, hat aber das Vor-Corona-Niveau noch nicht erreicht. Auffallend ist, dass sich in den sogenannten MINT-Fächern wieder wenig Frauen eingeschrieben haben. Dabei bestehen gerade auch wegen des vielbeklagten Fachkräftemangels für die Ingenieurberufe hervorragende Berufsperspektiven. „Momentan ist die allerbeste Zeit für Frauen für eine Karriere, jede Ingenieurin ist derzeit auf dem Radar“, ermuntert Dr. Esther Rösch, Professorin im Studiengang Sustainable Science and Know-how, junge Frauen ein Studium in einer technischen Disziplin aufzunehmen.

Occasions zum Austauschen und Vernetzen
Nach dem Immatrikulationstag beginnt für die Erstis dann der reguläre Studienbetrieb aufgelockert durch die Angebote der Studierendenvertretung (StuV), die einige Veranstaltungen für die „Erstis“ im Oktober geplant hat. Darunter ein gemütliches Kennenlernen bei einem Feierabendbier am ersten Tag, eine Kneipentour, eine Stadtrallye, eine Ersti-Get together sowie dem monatlichen Feierabend-Grillen. „Da viele Erstis nicht zwingend aus der Gegend Karlsruhe kommen, möchten wir mit unseren Angeboten Kommilitoninnen und Kommilitonen besonders in den ersten Wochen den Einstieg in das Studierendenleben erleichtern. Unsere Occasions bieten hierzu die good Möglichkeit, um neue Kontakte zu knüpfen und die Studentenstadt Karlsruhe besser kennenzulernen. Nebenbei machen wir so auch auf uns als Studierendenvertretung aufmerksam, die sich für alle Belange der Studierenden einsetzt“, so Karina Meitinger von der StuV der DHBW Karlsruhe.
www.karlsruhe.dhbw.de

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