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Infekte auf breiter Entrance: Deshalb sind die Krankheitszahlen jetzt so hoch

GRIPPE & CO.

  • vonDieter Dorby

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Nach zwei Jahren Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen kehrt bei den Erkältungskrankheiten wieder Normalität ein. Das heißt: Die Krankheitserreger von früher dominieren wieder das allgemeine Leben und damit auch die Wartezimmer in den Arztpraxen.

Dies bestätigt auch Dr. Thomas Straßmüller, Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbands: „Es ist wieder wie früher. Viren, darunter auch andere Coronaviren als SARS Cov2, und Bakterien sind wieder zu spüren.“ So seien gerade Kinder zuletzt auch von Scharlach oder RS-Viren geplagt gewesen.

Immerhin: Momentan lasse das Krankheitsgeschehen wieder nach. „Um Weihnachten waren viele Menschen in den Praxen“, sagt Straßmüller. Influenza, die eigentliche Virusgrippe, sei ziemlich heftig gewesen und auch für die Jahreszeit zu früh. „Normalerweise kommt der Gipfel erst im Januar/Februar, aber diesmal warfare sie schon im November/Dezember recht verbreitet.“ Vor diesem Hintergrund wäre es laut Straßmüller interessant, ob es das mit dieser Krankheit jetzt warfare oder ob demnächst noch eine zweite Welle kommt.

Auf dem Stand wie vor Corona

Kranksein ist nun wieder so wie vor Corona, und das gilt auch für die Zahlen. Dass während der Pandemie die anderen Krankheiten nicht so proper durchschlugen, ist sicherlich den Hygiene- und Schutzmaßnahmen geschuldet, die in dieser Zeit besonders im Fokus standen. Maskenpflicht, Abstand halten, Hände waschen, mit Symptomen andere Menschen meiden – vieles davon hat sich mittlerweile wieder normalisiert. „Dass wir keine Masken mehr tragen, ist sicherlich ein Haupteffekt“, sagt Straßmüller.

Nachholeffekt bei Kindern

Bei den Kindern kommt noch ein anderer Punkt hinzu. „Sie haben einen Nachholeffekt“, erklärt der Allgemeinmediziner. Zwei Jahre unter besonderem Schutz hätten dazu geführt, dass das Immunsystem von Kindern sich nicht wie sonst weiterentwickeln konnte. Jetzt werde dies nachgeholt.

Immunsystem zu wenig trainiert

Ähnlich sei es bei den Erwachsenen. „Bei ihnen ist das Immunsystem zwar ausgereift, aber in den vergangenen zwei Jahren wurde es deutlich weniger beansprucht. Deshalb sind bei aktuell vielen zirkulierenden Erregern mehr Leute krank.“ Dem Abwehrsystem habe der Kontakt zu den üblichen Erregern gefehlt. „So kann es unter Umständen verlernen, schnell zu reagieren.“

Masken schützen weiter

Wie man sich trotzdem intestine schützen kann, hat man in den Corona-Jahren gelernt. „Abstand halten hilft“, sagt Straßmüller. „Ouch das Tragen von Masken bringt etwas. Deshalb sollte es auch möglich sein, wenn man sich selbst auf diese Weise schützen will.“ Eine gute Handhygiene schütze gegen bakterielle Infektionen. Und typically helfe es, die Abwehrkräfte zu stärken mit vitaminreicher Ernährung oder Ingwer.

Schutzimpfung gegen Influenza

Eine andere Möglichkeit ist eine Schutzimpfung. Diese habe in diesem Winter intestine funktioniert – was nicht selbstverständlich gewesen sei. „Die Zusammensetzung orientiert sich am Infektionsgeschehen auf der Südhalbkugel während unseres Sommers“, erklärt der Mediziner. Im Zuge der Corona-Schutzmaßnahmen habe man aber nur wenig Anhaltspunkte gehabt und offenbar trotzdem einen guten Schutz konzipiert. „Wir testen in unserer Praxis auch auf Influenza.“ Unter den positiv Getesteten sei nur ein Affected person mit einer Schutzimpfung gewesen. Ein Zeichen, dass sich die Schutzimpfung für Personen ab 60 Jahren, abwehrgeschwächte Menschen und Leute mit viel Personenkontakt bewährt habe.

Und wenn man sich am Ende doch einen grippalen Infekt eingefangen hat? Dann rät Straßmüller, auch mal Ruhe zu geben: „Am besten gesteht man es sich ein, dass man krank ist, und gönnt dem Körper eine Pause.“

Ein Punkt ist ihm allerdings wichtig: „Man sollte unbedingt vorsichtig sein mit dem Einsatz von Antibiotika.“ Zum einen helfen diese nicht gegen Viren, sondern nur gegen Bakterien als Erreger. Zum anderen sollte man Ärzte nicht unter Druck setzen, diese zu verschreiben. „Man sollte Antibiotika wirklich nur zurückhaltend einsetzen.“

ddy

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