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Mobilfunk: O2 öffnet Antennenstandorte für Wettbewerber

Im Kampf gegen Funklöcher macht eine Kooperation der drei großen deutschen Mobilfunk-Anbieter Fortschritte. Das teilte der Netzbetreiber Telefónica (O2) am 22. September 2022 in München mit. Demnach schaltete das Unternehmen der Deutschen Telekom 200 eigene Standorte frei und erhielt im Gegenzug Zugriff auf gleich viele Standorte des Bonner Konzerns. Bis Jahresende wollen sich die zwei Netzbetreiber an jeweils bis zu 700 Standorten gegenseitig ins Netz lassen.

O2 schließt graue Flecken

Bei den nun geteilten Standorten handelt es sich um sogenannte graue Flecken, wo nur ein oder zwei Netze verfügbar sind und nicht alle drei. Wer einen Vertrag bei dem Supplier hat, der dort nicht präsent ist, steckt im Funkloch. Nach Angaben der Bundesnetzagentur vom Juli dieses Jahres befinden sich solche grauen Flecken auf einem Fünftel der Fläche Deutschlands, die meisten gibt es auf dem Land.

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Mobilfunk: Kooperation startete 2020

Die Branchenkooperation, die Ausbauressourcen schonen soll, nahm im Jahr 2020 ihren Anfang, damals kam es zum Schulterschluss zwischen der Telekom und Vodafone. Nachdem das Bundeskartellamt wegen der Kooperation dieser Marktriesen Sorgenfalten bekommen hatte, wurde auch der dritte deutsche Netzbetreiber ins Boot geholt, additionally Telefónica mit seiner Marke O2.

Telekom und Vodafone deutlich weiter

Nach dem grünen Licht der Wettbewerbshüter legten die Telekom und Vodafone recht zügig los mit der gegenseitigen Bereitstellung – und das mit großem Erfolg: Wie die beiden Unternehmen mitteilten, liegen sie bereits bei 2,600 Standorten, an denen die Kunden des anderen Suppliers nun bekobenfalls. Für jeden Netzbetreiber sind additionally 1,300 Funklöcher verschwunden – jeweils 200 sollen noch folgen.

Mobilfunkversorgung: Schnelle Fortschritte notwendig

Zwischen Vodafone und Telefónica erfolgte inzwischen ebenfalls die gegenseitige Freischaltung erster Antennen, zukünftig sollen es im Rahmen der Kooperation dieser Konzerne insgesamt 2.000 Standorte sein. Telefónica-Deutschlandchef Markus Haas sagte, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Wirtschaft schnelle Fortschritte in der Mobilfunkversorgung benötigten. “Die kooperative Mitnutzung von Standorten der drei bundesweit aktiven Netzbetreiber ist ein wichtiger Schritt.” (Mit Materials der dpa.)

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