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Städtepartnerschaft auch in der Kunst: Doler Künstler zeigen in Lahr Arbeiten über Louis Pasteur – Lahr

Acht Künstler setzen sich mit Louis Pasteur auseinander. Picture: Haberer


Louis Pasteur steht im Zentrum des zweiten Ausstellungszyklus zum 60-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Lahr und Dole. Bis Ende März werden in den Foyers des Parktheaters Arbeiten von Künstlern aus Dole gezeigt.

Lahr – Auf die im ersten Ausstellungszyklus gezeigten Impressionen aus der französischen Partnerstadt folgt nun additionally die Erinnerung an den wohl berühmtesten Sohn von Dole. Der Chemiker, Biologe und Biochemiker battle in seiner Jugend auch als Zeichner und ausgezeichneter Pastellmaler bekannt.



Zu seinem 200. Geburtstag hat der im französischen Jura angesiedelte Künstlerverband “3A” eine Ausstellung mit Arbeiten von rund 70 Künstlern zusammengestellt, die im vergangenen Jahr in Pasteurs Geburtshaus in Dole und in Lons le Saunier gezeigt wurden.

33 Arbeit von acht Künstlern haben nun im Rahmen des Kunstprojekts zum Jubiläum der 1962 begründeten Städtepartnerschaft den Weg nach Lahr gefunden. Bereits im vergangenen Sommer wurde in Dole eine Ausstellung mit Produktkunst des Vereins “L’artwork pour Lahr” gezeigt, im Spätherbst waren es dann fünf Künstler aus Dole, die im Lahrer Parktheater Impressionen ihrer Heimat gezeigt haben. Ab April wird dann in einem dritten Ausstellungsblock zeitgenössische Kunst ohne thematische Ausrichtung zu sehen sein.

Unterschiedlich gestaltete Portraits

Eingeleitet wird die Kunstpräsentation in den noch immer nicht vollständig sanierten Foyers des Parktheaters mit einer Arbeit des im Jura lebenden Holländers Kees de Voogo, der im summary Kontext auf das Chaos verweist, das als Ausgangspunkt jeder neuen Erfindung Dient.

Nadine Tolle nähert sich mit drei unterschiedlich gestalteten Portraits an Louis Pasteur an, verweist aber auch auf das zellulare Milieu, das von Viren angegriffen wird. Philippe Barfred, ein ebenfalls im Jura lebender Däne, nähert sich in Collagen an die unter dem Elektronenmikroskop sichtbaren Baupläne von Bakterien und Viren an. Marie-Cecile Chevalleys Portrait von Louis Pasteur wird umrahmt von Kaligraphien, die unter anderem auf seiner Geburtsurkunde basieren.




Catherine Goursolas, die bei der Eröffnung am Freitag in die Ausstellung eingeführt hat, nähert sich in einer Serie von rund einem Dutzend kleinerer Gemälde an die Bausteine ​​des Lebens an. Anne-Marie Pillard blickt mit ihrer monochrome Malerei wieder durch das Elektronenmikroskop und fängt das damit sichtbare Milieu ein, während Didier Comte in eben diesem das seit Pandemie so vertraute Erscheinungsbild von Viren herausarbeitet.

Aus der Reihe tanzen die drei Materialcollagen von Emmanuelle Baudin, die den im Zusammenhang mit Covid-19 erneut ausgefochtenen Kampf gegen ein Virus mit einem obskuren Flipper-Spiel vergleicht, Pasteurs inneren Kampf zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und Traditionalität hinterfragt. Die Arbeiten von Philip Barfred, Didier Comte, Marie-Cecile Chevalley, Emmanuelle Baudin, Catherine Goursolas, Anne-Marie Prillard, Nadine Tolle und Kees De Voogo, sind jeweils vor und nach den Veranstaltungen des Kulturamts im Lobby des Parktheater zu sehen.

Data – Zur Individual

Louis Pasteur, 1822 in Dole geboren und 1895 bei Paris gestorben, battle ein französischer Chemiker, Physiker und Biochemiker. Er battle Mitbegründer der medizinischen Mikrobiologie, der zum Teil aufbauend auf den bakteriologischen Forschungen Robert Kochs in Wollstein und Berlin entscheidende Beiträge zur Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten durch Impfung geleistet hat.


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