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Warzone 2.0: Entwickler können kein Arabisch

Die “Name of Obligation”-Reihe hat den Mittleren Osten in ihrer langen Geschichte schon oft besucht. Die Area, die natürlich gerade für das amerikanische Publikum untrennbar mit dem Struggle on Terror verbunden ist, struggle dabei vor allem eines: ein Kriegsschauplatz, in dem überall verhüllte Feinde einer fremdartigen Kultur und mit einer unverständlichen Sprache lauern. Man könnte meinen, dass bei der Rückkehr der Serie in diese Area mit dem Battle-Royale-Titel “Warzone 2.0” die Erfahrungen vorheriger Einsätze eingeflossen sind, um ein weniger stereotypisches Bild zu zeichnen.
Da scheint es jedoch bei den Fundamentals schon zu hapern, wie der Beitrag eines Customers namens “Dance Inferno” im Gaming-Discussion board ResetEra zeigt. Er hat sich die bisherigen Bilder von Al-Mazrah – so heißt die fiktive Area aus dem Spiel, die einen Mikrokosmos des Mittleren Osten darstellen soll – genau angesehen und dabei auf die kulturelle sowie sprachliche Repräsentation geachtet. Sein Fazit de he fällt ernüchternd aus: Eine “komplette Bastardisierung der arabischen Sprache” würde im Spiel betrieben.

Eine Klimaanlage zu verkaufen

Die meisten Werbeschilder in Al-Mazrah zieren englische Schriftzüge – das ist zwar keine Seltenheit, in der Masse jedoch definitiv nicht repräsentativ für die Area. Die Schilder, die auf arabisch sind, erfüllen nicht die Requirements, die Muttersprachler sehen wollen. Ein Plakat etwa soll den Verkauf von Klimaanlagen anpreisen, tut das jedoch fälschlicherweise nur im Singular. Ein Werbeschild für den Verkauf einer einzigen Klimaanlage erscheint etwas übertrieben. Hinweise im Flughafen sind teils komplett unverständlich.

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Die Krönung sind Werbeanzeigen für eine “Halal Hookah Bar” – Bars sind ein westliches Konzept, das im arabischen Sprachraum nicht wirklich Anwendung findet. “Hookah” ist das nur in Israel und Palästina genutzte Wort für Wasserpfeifen und niemand im Mittleren Osten würde einen solchen Ort als “halal” anpreisen. Erstens, weil dort halal eh der Normal ist, und zweitens, weil man halal eigentlich nur die Beschreibung von Fleischprodukten nutzt, nicht für Tabakware.

Taraq Village in Warzone 2.0.

Die “Halal Hookah Bar” steht im Dorf Taraq.

Der Punkt ist: Infinity Ward magazine zwar überaus akkurate Waffenmodelle und Schussgeräusche in seine Spiele packen, scheint jedoch keinen einzigen Mitarbeiter zu haben, der jemals auch nur einen Fuß in den Mittleren Osten gesetzt hat oder sich zumindest um die Einnahme einer lokalen Persühtem. Sicher, dem größten Teil des Publikums werden diese Dinge nicht auffallen und es gibt immer die Ausrede, dass es sich ja um eine fiktive Area handelt – doch das macht Arabisch nicht zur Fantasiesprache.

Unter dem Schlussstrich ist es einfach nicht in Ordnung, sich keine Mühe bei der korrekten Darstellung dieses Raumes zu geben. Die von Mexiko inspirierten Teile der Karte zeigen deutlich, dass hier viel Leidenschaft in die kulturelle Repräsentation gesteckt wurde – wohl gerade weil Entwickler mit Wurzeln in der Area an der Entstehung beteiligt waren. “Name of Obligation” spült jährlich Unmengen an Geld in die Kassen seines Publishers und seiner Entwickler – man möchte meinen, dass da genügend Ressourcen übrig bleiben, um jemanden mit an Bord zu holen, der anständig Arabisch beherrscht.

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