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Wirtschaftsdialog bei Software program-Spezialisten vom Innenhafen

Picture: Uwe Köppen/Stadt Duisburg: vl, Matthias Simons von der IHK, Managing Director Pascal Kremmers, Managerin Individuals and Tradition Caroline Laugomer, Managing Director Mischa Hüschen, OB Sören Hyperlink und DBI-Chef Rasmus C. Beck am prodot-Firmensitz am Innenhafen.

„Duisburgs Oberbürgermeister im Wirtschaftsdialog“, so heißt die Reihe, bei der die Duisburg Enterprise & Innovation GmbH (DBI) spannen-de Duisburger Unternehmen und OB Sören Hyperlink zusammenbringt. Diesmal, in Folge 26, battle die prodot GmbH am Innenhafen Gastgeber – mit Software program für Marktführer.

prodot ist seit vielen Jahren Microsoft Gold-Associate und Experte für Cloud-Plattform- und Anwendungs-Entwicklung. Die IT-Spezialisten beschäftigen 80 Mitarbeitende und wollen weiter wachsen. Gesucht werden neue Fachkräfte: vom Software program-Improvement bis zur HR-Abteilung. Große Kunden gibt es reichlich für das ua mit digitaler Prozess-Optimierung und weltweiten Wartungen erfolgreich agierende Unternehmen: TK Elevator, ALDI Süd, Telekom, Kienzle, Bayer 04 Leverkusen, Caparol – um nur einige zu nennen. Der Jahresumsatz beträgt 8,5 Mio Euro.

Dabei hatte die Firma als Zwei-Mann-Betrieb angefangen: Die Wirtschaftsinformatik-Studenten Mischa Hüschen und Pascal Kremmers lernten sich in der Vorlesung kennen und gründeten erst eine Fahrgemeinschaft, dann eine GbR und 2001 schließlich die heutige GmbH. Sie specialisierten sich auf Microsoft-Plattformen, entwickeln noch heute hauptsächlich Unternehmenssoftware für Kunden in der Cloud und migrieren regelmäßig überholte Altanwendungen, die den Kunden helfen, digitaler zu werden.

Einige Beispiele aus der Anwendung: Mit Hilfe der Lösung von prodot ist Kienzle Automotive mittlerweile der europaweit größte Anbieter für Gefahrgut-Überwachung, unter anderem bei Flüssiggas-Transporten. Das cloudbasierte Portal wertet Daten aus verschiedenen Telematiksystemen in Echtzeit aus und bewertet bei kritischen Ereignissen oder Fehlermeldungen den Fahrer, das Fahrzeug und äußere Faktoren, um Unfällen vorzubeugen und das Gefahrgut den Richtlinien gemäß zu transportieren. Das trägt zur Sicherheit aller im Straßenverkehr bei. Die Baubranche profitiert zudem vom Monitoring ihrer Maschinen und Geräte wie Kipplader zum Diebstahlschutz.

Oberbürgermeister Sören Hyperlink zeigt sich von dem Unternehmensbesuch beeindruckt: „prodot steuert vom Innenhafen aus viele digitale Prozesse, von denen Duis-burg als Wirtschaftsstandort profitieren kann. Das Angebot macht Kunden und Bürgern ihr Leben leichter, beispielsweise bei der Sicherheit auf Europas Straßen und in Aufzügen.“

Managing Director Mischa Hüschen fühlt sich wohl am Innenhafen: „Für Unternehmen wie prodot ist Duisburg ein idealer Standort. Wir sitzen am Tor zum Ruhrgebiet und zum Rheinland, wo sich viele Firmen, Industrie-Niederlassungen und Konzerne tummeln. Das sind die besten Voraussetzungen, damit wir wachsen können.” Managing Director Pascal Kremmers ergänzt: „Was uns aber noch fehlt, sind mehr Kontakte zu anderen auch überregionalen Unternehmen und Kunden. Wir brennen für IT-Themen und hätten große Freude daran, gemeinsam mit der Stadt Duisburg und der DBI Veranstaltungen und Angebote rund um die Digitalisierung voranzutreiben.”

Auch die aktuellen New Work Traits wie Homeoffice in der Pandemiephase sind echte Herausforderungen für das Duisburger Unternehmen, wie Caroline Laugomer, Managerin Individuals and Tradition/HR Improvement, zu berichten weiß: „Seit Beginn der Corona-Krise arbeiten wir größtenteils distant. Nur zwei Wochen vor dem ersten Lock-Down haben wir unsere Bürofläche erweitert, weil es eng wurde. Jetzt sind die Plätze hauptsächlich verwaist. Dieser Development lässt sich aus meiner Sicht schwer umkehren. Alle haben sich an das Arbeiten zu Hause gewöhnt – uns eingeschlossen. Wir versuchen, durch Angebote wie Gesundheitspräventionen, gemeinsame Frühstücke und Veranstaltungen wieder mehr Leben ins Büro zu bringen.“

„Duisburg ist alles andere als ‘previous economic system’. Wir haben tolle Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die den technologischen Fortschritt leben und vorantreiben“, betont Matthias Simons, Teamleiter im Bereich Verkehr und Innovation der Nieder-rheinischen IHK. „Stadt und regionale Wirtschaft müssen weiter daran arbeiten, dass die Bedingungen für diese Unternehmen hervorragend sind, um Fachkräfte aus den Bereichen Technologie und IT an Duisburg zu binden.“

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